„Musiklehre für Kinder“ – jetzt neu als Arbeitsheft mit Video-Kurs

Die „Musiklehre für Kinder“ ist ein seit 2004 bekanntes und beliebtes Heft in der Reihe „Mit Musik kenn ich mich aus“.

2017 erschien das Heft in einer Neuausausgabe als Kinderbuch mit CD (Schott Ed. 9690-50).

Ab Oktober 2021 gibt es die „Musiklehre für Kinder“ nun als Arbeitsheft mit Video-Kurs (Schott Ed. 23445). Dazu hier Vorinformationen.

Autoren: Rudolf Nykrin und Rainer Kotzian

Video-Kurs: Die Informationsgrundlage bilden 23 Filme, die per Streaming zugänglich sind. Sie enthalten die Inhalte der bisherigen Print-Ausgabe und alle Musikbeispiele, Lieder und Texte von der CD der Print-Ausgabe.

Die kurzen Filme sind aufwändig gestaltet: Sie bieten klare, kindgerechte Beschreibungen und viele praktische Aufgabenstellungen. Lebendige Animationen machen die Inhalte der Musiklehre für Kinder interessant und leicht zugänglich. Auch anregende Lernkontrollen wurden an passenden Stellen eingearbeitet. Die kindgerechte Darstellung ermöglicht es, dass sich die Kinder (je nach Alter und Aufnahmefähigkeit) die Inhalte bis zu einem gewissen Grad auch selbstständig erschließen können.

Arbeitsheft: Das gedruckte Heft (64 Seiten)richtet sich an alle Kinder, die die Inhalte der Musiklehre in einem Kurs lernen. Die 47 Arbeitsblätter darin folgen den Filmen und Inhalten des Videokurses.

Unterricht: Das Lernen und die Vertiefung eines systematisch aufgebauten Wissens und Könnens der Kinder wird durch eine intensive praktische Aneignung (Nachdenken, Aufschreiben. Singen, Klatschen usw.) möglich. Filme, Arbeitsheft und didaktische Anregungen geben dazu viele Anstöße.

Lerninhalte:

• Noten- und Pausenwerte

• Taktarten und Rhythmen

• Intervalle und Tonleitern

• Dynamik, Artikulation usw.

Zusatzangebote (als PDF – Download)

• Didaktische Grundlegung und methodische Anregungen zu den neuen Materialien

• Klaviersätze zu den in den Filmen enthaltenen Liedern

• Lösungsseiten zu den Schreibaufgaben

Erhältlich ab Oktober 2021!  

„Musikwissen leicht erklärt“

Es handelt sich hier um ein neuartiges Buch für den Musikunterricht schwerpunktmäßig in der Sekundarstufe I, für Kinder bzw. Jugendliche ab ca. 10 Jahren. Seine Inhalte betreffen die Rolle der Musik im Alltag / grundlegende Inhalte der Musiktheorie / wichtige musikalische Formen / Musikgeschichte von den Anfängen bis zu Jazz, Rock & Pop / Musikinstrumente, Stimme und Sprache.
Musikwissen leicht erklärt ist kein traditionelles Unterrichtswerk, das alle Materialien für detailliert vorgeplante Unterrichtsverläufe bereitzustellen verspricht. Sein Schwerpunkt liegt auf einem knapp und klar aufbereiteten Basiswissen und einer interessanten, behutsamen Animation des sinnlichen, rationalen und praktischen Zugangs. Hierauf Bezug nehmend kann die Lehrerin/der Lehrer den Unterricht inhaltlich und methodisch den eigenen Vorstellungen entsprechend gestalten.
Das Buch exemplifiziert das Musikwissen an zahlreichen Liedern, Musizierstücken, Spielmodellen und Musikwerken,die sich im Unterricht bewährt haben. Die Lehrerin/der Lehrer kann weitere Inhalte eigener Wahl mit dem dargestellten Sachwissen und den zahlreichen Aktivitätsimpulsen problemlos verbinden. Ebenso lassen sich musikalische und andere Beiträge der Schülerinnen und Schüler beziehungsreich in den Unterricht integrieren. Die persönliche Unterrichtsplanung der Lehrerin/des Lehrers erhält durch dieses Buchkonzept den größten Raum – unterschiedliche methodische und inhaltliche Schwerpunktsetzungen sind leicht möglich.
Das Buch ist nicht jahrgangsgebunden! Wie individuell und situationsbezogen der Musikunterricht sich auch entwickelt – das Schülerbuch behält stets die Funktion einer Wissensbasis, die eine Konstanz des musikalischen Bildungsgeschehens unterstützt. Über mehrere Unterrichtsjahre hinweg kann es ein hilfreicher Lernbegleiter sein.
Zum Buch gehören viele Hörbeispiele, auf der beiliegenden (!) CD und zusätzlich per Download. Auch viele Arbeitsblätter stehen in PDF-Form bereit sowie ein ausführlicher Kommentar für Lehrerinnen und Lehrer.

Wichtige Daten: 164 Seiten / ISBN 978-3-7957-1259-4 / Preis € 22,50 (mit CD und Download-Codes)
Verlagsinformationen mit Buchvorschau: Klicken Sie hier.
Autoren: Rudolf Nykrin und Rainer Kotzian

Miramix erzählt

Es war ein Glücksfall, dass mir Mirabella Xaverius begegnet ist! So heißt sie wirklich, auch wenn in dem Buch „Zaubern tut gut“ Miramix die Geschichte erzählt. Warum das so ist und was Miramix alles erlebt hat, das können Sie oder Ihr Kind selbst lesen. Über zwei Zauberferien hinweg entwickelt sich die spannende, teilweise geradezu unheimliche Geschichte, die auch viel Stoff zum Nachdenken bietet. Denn Gutes und Böses gibt es an jedem Tag überall in der Welt.

Und das sagt Miramix über die Geschichte:

Spannend, fantastisch und märchenhaft schön ist das, was ich erlebt habe.Ich habe alles erzählt, damit jeder weiß, was beim Zaubern passieren kann. Gutes und Böses kann es sein, und das Böse habe ich bekämpft, nachdem ich es erkannt habe.

„Zaubern tut gut“ hat zwei Teile. Der erste berichtet, wie ich meinen Namen ändere und das wirkliche Zaubern lerne, bei meinem Lehrer Simsalla. Der zweite erzählt von einem großen, spannenden Ferienabenteuer. Alle meine Zaubermittel muss ich dort einsetzen, und geradezu unheimlich entwickelt sich alles. Aber es war doch auch eine tolle Zeit, denn ich habe in einem Zirkus mitgearbeitet. Viele nette Begegnungen und Erlebnisse hatte ich dort, allerdings auch ganz andere: mit Malib Simsa, meinem dunklen Zauberkollegen.

Die Geschichte gibt, wie ich finde, auch viel Stoff zum Nachdenken. Denn Gutes und Böses gibt es an jedem Tag überall in der Welt.

Kindle-Bücher sind auch auf anderen Geräten auf einem Tablet, Smartphone oder PC lesbar. Apps dazu finden sich auf Amazon (Cloud Reader, Kindle für PC) oder im App Store.

Das Buch „Zaubern tut gut“ ist bei Amazon-Kindle erschienen. Preis € 4,99, Hier der Link. Auch ein Blick ins Buch ist dort möglich.

Noch mehr über das Buch steht hier auf dieser Website.

In zwei Zeilen – Poesie zum Leben

Ein jeder findet hier zwei Zeilen,
die lange Zeit in ihm verweilen.

So lautet der erste „Zweizeiler“ in dem soeben erschienenen Kindle eBook. 491 weitere Zweizeiler folgen ihm. Zusammen bieten sie Einsichten und Pointen zu Lebensbereichen und Lebensfragen, die uns alle bewegen.

Das Lesen wird zum Innehalten, eigenen Nachdenken, zur Beschäftigung mit sich selbst und mit der Welt. Genauso oft auch zum Schmunzeln und ganz allgemein zu Zuversicht und guter Stimmung.

Dazu tragen auch die insgesamt 105 Zeichnungen bei, die die Zweizeiler auf ihre eigene Art reizvoll noch einmal kommentieren.

Für alle, die gerne über das Leben nachdenken und ein anregendes, kurzweiliges Lesevergnügen suchen.

Den Link zu dem eBook mit einem Blick in das Buch finden sie hier.

Eine erweiterte, nahezu bibliophil ausgestattete Druckfassung ist beim Autor erhältlich. Mehr dazu hier.

Von A bis Z ein Lesespaß

Christoph und Cäcilia,
tanzen gerne Cha-Cha-Cha.

Cäcilia spielt gerne Cello.
Wer hört ihr zu? Ihr Chow-Chow Bello.

Cora isst gern Currywurst.
Cola läscht den großen Durst.

Carmen mag Cevapcici,
die frisst Bello aber nie. ...

So beginnt das C-Gedicht, eines von 26 Buchstabengedichten im neuen Kindle eBook „Von A bis Z ein Lesespaß“. Meine Frau und ich haben es geschrieben, für Kinder ab 6 Jahren und alle Erwachsenen bis 99+ mit offenem Sinn für Sprachlust und Sprachkunst.

Von jedem Buchstaben aus geht es über ein fröhliches Bild zuerst zu einem kessen Buchstabengedicht. Es ist in kurzen Zeilen gereimt und verführt zum aufmerksamen Lesen.

Auch die darauffolgenden Inhalte sind abwechslungsreich und handlungsbezogen. Klingende Namen, interessante und auch lustige Wörter bilden für jeden Buchstaben ein Wortfeld, das den Blick für Sprachdetails und Schreibweise öffnet. Am Ende jedes Buchstabenkapitels steht eine Geschichte, die den Buchstaben noch einmal neu und unterhaltsam charakterisiert.

Mit dem unterhaltsamen und lehrreichen Leseangebot können Kinder die eigene Sprachlust entdecken, ihr Wortfeld erweitern und wie nebenbei auch im Rechtschreiben fitter werden. Das Buch enthält viele Vorschläge, um sich zu Wörtern und Sprache selbst etwas auszudenken.

Das Buch ist über das Lesen hinaus auch für das Vorlesen, das Gemeinsam-Lesen und Miteinander-Sprechen in der Familie besonders geeignet. Aber auch Lehrkräfte an Schulen können es nützen: Der Wortschatz der Grundschule wird berücksichtigt und erweitert. Typische Rechtschreibaufgaben werden unterhaltsam abgebildet. Die Gedichte und Geschichten bieten sich für das gestaltende Vorlesen durch Kinder und die verständige, vertiefende Erarbeitung an.

Lassen Sie sich überraschen und überraschen Sie damit Kinder.

Den Link zum eBook mit einem Blick in das Buch finden Sie hier.

Kindle-Bücher sind auch auf einem Tablet, Smartphone oder PC lesbar. Apps dazu finden sich auf Amazon (Cloud Reader, Kindle für PC) oder im App Store. Mehr über das Buch aus fachlicher Sicht lesen Sie hier.

Musik unterrichten

Es ist paradox: Für die wesentlichen Bereiche der musikalischen Bildungsarbeit gibt es heute Lehrpläne, die von kompetenten Gremien ausgearbeitet und von Ministerien oder berufenen Verbänden als gültig erklärt wurden. Doch hält man sich im Fach Musik daran?
Wann immer möglich bitte ich Kinder, die in die Grundschule gehen oder einen Instrumentalunterricht erhalten, mir ihre Unterrichtsmaterialien zu zeigen. Oft bekomme ich dann ein mehr oder weniger dürftiges Konvolut von Kopien zu sehen. Manchmal haben die Kinder, je nach Alter und Eigenart und Lenkung der Lehrpersonen, sie farbig ausgestaltet. Das ist schön. Aber die Inhalte sind in ihrem Nebeneinander didaktisch zweifelhaft: Was irgendwie gefiel, was irgendwie passend schien, wurde mal schnell kopiert – und die Chance, einem Kind auch einmal eine wohlüberlegte Inhaltswelt, die sorgfältig aufbereitet wurde (das geht nicht so nebenbei), in die Hand zu geben, wird damit verspielt. Andere Kinder bekommen im Fach Musik ein Schulbuch, es kann aber sein, dass dieses im Unterricht nur selten zur Hand genommen wird.
Es ist kein Wunder, dass der schulische Musikunterricht in weiten gesellschaftlichen Bereichen als wenig erfolgreich gilt und ein vergleichsweises geringes Ansehen erzielt. Häufig unterschlagene Musikstunden, eine zufällige Auswahl von Inhalten und oft von kaum ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern erteilter Unterricht dürften in der Grundschule den Anfang der Misere begründen. Fachleute andererseits stimmen weithin darin überein, dass Musik wie andere Fächer auch aufbauend unterrichtet werden kann. Diesem Widerspruch zwischen Praxis und Theorie des Musikunterrichts muss man nachgehen und ihm begegnen. Dazu − hier notwendigerweise als Unterrichtstheorie expliziert − nun kurze Gedanken.
Eine verantwortungsvolle musikbezogene Bildungsarbeit verwirklicht sich schon im Unterrichtsdetail: dass jede Lehrerin, jeder Lehrer, was immer gerade thematisch ansteht, damit auch die Sache Musik im allgemeinen beleuchtet und erklärt und auch das Verstehen des Sprach- und Zeichensystems für Musik bei den Schülern fortlaufend entwickelt. Das ist schon mit jungen Kindern möglich! In fast jeder Unterrichtsminute kann eine Aufmerksamkeits- und Beobachtungshaltung für Musik gefördert werden.
Im weiteren Blick betrifft die fachliche Verantwortung dann das Unterrichten der didaktisch sinnvollen Inhalte – hier sind wir auch wieder bei den Lehrplänen, die diese zum Ausdruck zu bringen versuchen. Ich kann hier nur knapp und beispielhaft sagen, was mir unverzichtbar erscheint:
−            dass es dem Instrumentalunterricht nicht nur um das Musizieren, sondern auch um das Verstehen von Musik geht − Anlass zu letzterem bietet jede Etüde und jedes Werk, mit dem man sich beschäftigt („Verstehen“ macht gerade auch Kindern Spaß, wenn die Vermittlung gelingt!);
−            dass es im schulischen Musikunterricht nicht nur um flotte Stunden geht, sondern um eine Bildungsarbeit am Gegenstand Musik, der wie andere Gegenstände auch eine Struktur, eine Geschichte und wertvolle Objektivationen hat, die den Anspruch erheben, vermittelt zu werden;
−            dass man im Instrumentalunterricht wie in der Schule (mit jeweiliger Schwerpunktsetzung) zu einem gut ausgewogenen Spektrum an musikalischen Tätigkeiten führt, in dem sich Reproduktion (interpretierendes Musikmachen), Improvisation und Komposition (persönliches Gestalten von Musik), Rezeption (Musikhören) und Reflexion (Nachdenken und Einordnen von Musik) ernsthaft verbinden. Im Erleben dieses Spektrums könnten viele Schüler eine Vorstellung davon bekommen, warum und wie sich Menschen, heute wie früher, in Freizeit und Beruf, der Musik verschreiben, und einige Schüler könnten dabei die eigene Berufung für Musik entdecken.
Ja, Musik soll auch Spaß machen! Aber der Spaß in der Schule muss mit fachlicher Konzentration und der Differenzierung von Wissen und Übersicht verbunden sein. Sonst braucht man keinen Musikunterricht. Noch stellt der Staat immer noch viel Zeit und Geld dafür zur Verfügung. Spaß allein würde es im allgemeinen  Verständnis aber auch dort geben, wo Musik ganz leicht zugänglich ist und der Spaß den Staat nichts zu kosten scheint. (Die Reflexion solcher Spaßkultur und ihrer Folgen wäre aber ein eigenes Thema.)